Google Rankingfaktoren 2021 - Die wichtigsten Signale

Aktualisiert: Apr 23

In den Suchmaschinen-Ergebnissen (SERP) des führenden Suchdienstes Google möglichst weit oben zu landen, bedeutet einen extremen Wettbewerbsvorteil. Organisch generierte Suchergebnisse verursachen keine Kosten, werden oftmals als seriöser als Werbeanzeigen wahrgenommen und damit auch häufiger geklickt. Das eigene Page Ranking hängt jedoch von der Optimierung zahlreicher Google Rankingfaktoren ab. Dieser Artikel schafft einen Überblick über die Rankingsignale, die man definitiv im Blick haben sollte.



Laut Google gibt es über 200 Rankingfaktoren, anhand welcher die Relevanz einer Website für eine Suchanfrage errechnet wird. Einige davon sind weithin bekannt und leicht zu verstehen. Andere hingegen sind komplexer, sehr technischer Natur und aufwändiger zu optimieren, weshalb eine professionelle SEO-Beratung und SEO-Umsetzung häufig einen erheblichen Mehrwert bietet.

Nichtsdestotrotz ist es sinnvoll, die relevantesten Onpage und Offpage Google Rankingfaktoren zu kennen. Onpage Faktoren meinen dabei alle Maßnahmen, die auf der eigenen Website vorgenommen werden. Offpage Faktoren hingegen beziehen sich auf Maßnahmen außerhalb der eigenen Domain und betreffen vor allem Verlinkungen. Wir bieten im Folgenden eine Übersicht und Handlungsempfehlungen zu den wichtigsten Google Rankingfaktoren 2021, für deren Verständnis und Umsetzung man kein Coder sein muss.


Search Intent und Keywords


Wer sein Page Ranking verbessern will, muss das Suchverhalten und die Suchintention seiner Zielgruppe kennen. Eine Keyword-Analyse bzw. Keyword-Recherche gehört daher in jede SEO-Strategie. Es macht einen Unterschied, ob der User „günstige Waschmaschine kaufen“ oder „Waschmaschinen im Vergleich“ sucht. Warum? Es gibt einerseits Aufschluss darüber, welche Keywords gesucht werden. Andererseits gibt es Hinweise, welches Format und welchen Inhaltstyp der User sehen will.


Das Beispiel „günstige Waschmaschine kaufen“ spricht für eine direkte Kaufabsicht und eignet sich für Kategorie- oder Produktseiten. „Waschmaschinen im Vergleich“ hingegen verweist auf ein Informationsbedürfnis. In diesem Fall präferiert der Nutzer wahrscheinlich einen sachlichen Artikel mit Listen und Tabellen. Daraus ergeben sich folgende Handlungsempfehlungen:

  • relevante Keywords in angemessener Dichte (1 – 3 %) einbringen

  • Format und Inhaltstyp (Kategorien, Blogbeiträge, Texte, Videos, ...) der Intention des Nutzers anpassen

Aber Achtung bei den Keywords: Eine thematische Tiefe über die gesamte Domain gehört zwar zu den einschlägigsten Google Rankingfaktoren. Reines Keyword-Stuffing erkennt Google inzwischen aber sehr genau und straft es rigoros ab.


Google Rankingfaktoren: Technische Basics


Google sieht eine Website als Code. Da die meisten Content-Management-Systeme heute aber sehr intuitiv aufgebaut sind, braucht es für grundlegende Optimierungen keine großen Programmierkenntnisse. Seitentitel, Überschriften und Bilder sind für Google Rankingfaktoren, die schnell und unkompliziert optimiert werden können. Ebenfalls können ein paar einfache Handgriffe an URLs und Links das Page Ranking verbessern. Folgende Maßnahmen bringen eine Website nach oben:

  • relevante Keywords in Seitentitel (Title-Tag), Meta Beschreibung, Überschriften (H-Tags), Bildbeschreibungen (Alt-Tag) und URLs einbringen

  • Titel und Überschriften sollten zwischen 50 und maximal 60 Zeichen lang sein

  • eigene Unterseiten sinnvoll intern verlinken

  • externe, themenrelevante Links einbringen

  • "sprechende“ Links verwenden (der verlinkende Text weist einen thematischen Bezug zur Zielseite auf)

Aber auch hier gilt Klasse statt Masse. Wüste Verlinkungen und Keyword-Spamming katapultieren eine Website eher nach unten, als nach oben.


Technische Aktualität


Nicht nur Google Rankingfaktoren unterliegen stetigem Wandel, sondern auch die Technik selbst. Wer hier nicht mit der Zeit geht, wird von Google abgestraft.


Sehr relevante Google Rankingfaktoren sind die sichere Https-Verschlüsselung und ein ausreichend schneller Page-Speed.

Überhaupt wird die Optimierung für Mobilgeräte ebenso wie Voice Search immer wichtiger. Mit folgenden Tipps bringt man eine Website auf den neuesten Stand der Technik:

  • Website auf HTTPS umstellen

  • Medieninhalte verkleinern und komprimieren

  • Unnötige Medieninhalte, Links und Umleitungen reduzieren

  • Lange URLs und Medienbeschreibungen kürzen

  • Schriftgrößen wählen, die auch auf Mobilgeräten gut lesbar sind

  • Gesprochener Sprache ähnliche Long-Tail-Keywords einbauen

Da das veränderte Nutzerverhalten einen erheblichen Einfluss auf die Google Rankingfaktoren hat, lohnt sich eine tiefere Auseinandersetzung damit. Wir empfehlen für Einsteiger diese Artikel zur Optimierung für Mobilgeräte und Voice Search Optimierung.


Top Rankingfaktoren: Usability und Content

Google Rankingfaktoren haben zwei Ziele: Dem User die Inhalte zu liefern, die er sucht und dabei ein optimales Nutzererlebnis zu gewährleisten. Es liegt also nahe, dass ein gutes UX-Design und hochwertige Inhalte zu den wichtigsten Rankingfaktoren gehören. Folgende Eigenschaften zeichnen eine gute Website aus:

  • gut organisierte Seiten-Struktur

  • ansprechendes Design

  • gute Lesbarkeit durch strukturierte Texte, Aufzählungen und Tabellen

  • nützliche, interessante Inhalte ohne aufdringliche Werbung

Damit Content nützlich ist, sollte er immer up to date sein und Inhalte entsprechend aktualisiert werden. Zusätzliches Plus: Hochwertiger Content und exzellente, mehrwertige Web-Inhalte werden auf Dauer mehr externe, themenrelevante Links generieren. Ein Rankingfaktor, der von Google stark gewichtet wird.

Fazit: SEO ist kein Kurzzeitprojekt

Abschließend ist zu sagen, dass SEO kontinuierlich betrieben werden muss. Wer in den Suchmaschinenergebnissen ganz oben landen will, sollte seine Google Rankingfaktoren stets im Blick haben. Mit welchen Tools das am besten geht, zeigt unser Artikel über vier beliebte SEO-Tools im Vergleich.






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