Search Console: Indexabdeckung und Abdeckungsprobleme lösen

Aktualisiert: Aug 2

Der Bericht zur Indexabdeckung in der Google Search Console zeigt den aktuellen Google-Indexierungsstatus aller URLs der Property. Es ist empfehlenswert, als Website-Inhaber und -Betreiber immer wieder mal in die Search Console zu schauen, da dort Indexierungs- und Abdeckungsprobleme sowie gegenwärtige (technische) Fehler aufgezeigt werden.

Nach dem Login in die Search Console findet man rechts oben (die kleine Glocke) aktuelle Hinweise und Nachrichten. Klickt man dort drauf, erscheint das Problem in groß und sieht zum Beispiel so aus:



Oft reicht es, auf „Abdeckungs-Probleme beheben“ oder „Ereignisse-Probleme beheben" zu klicken. Google überprüft dann eigenständig und führt selbst (soweit möglich) eine Fehlerbehebung durch.

Leider kommt man aber nicht umhin, eigenständig aktiv zu werden und als Webseite-Betreiber selbst Fehler zu beheben. Wenn man zum Beispiel in jüngerer Vergangenheit immer wieder Änderungen oder Optimierungen an der Seite vorgenommen hat (Menü- und Navigationspunkte gelöscht oder umbenannt, neue Seiten hinzugefügt, URLs und Inhalte entfernt usw.) kann es in der Folge dazu kommen, dass Google einige Seiten nicht mehr aufrufen kann oder findet.

Wenn eine Seite nicht indexiert werden kann, kann Google diese URL nach einer Suchanfrage der User auch nicht als Ergebnis ausliefern. Die Seiten gelten als "Ausgeschlossen" und die Gründe dafür sind vielfältig. "Gecrawlt - nicht indexiert" etwa bedeutet häufig, dass Google die Seite zwar gecrawlt und heruntergeladen hat, aber (noch) keine Notwendigkeit oder überzeugende Gründe sieht, diese in den Index (Datenbestand) aufzunehmen. Oft aus qualitativen Aspekten. "Crawling-Anomalien" und "Duplikate" können ebenfalls zum Status "Ausgeschlossen" führen.

Eine Gesamtübersicht über alle "ausgeschlossenen" Inhalte und URLs, sieht man in der Search Console beim Klick auf „Abdeckung“ (linke vertikale Menüleiste). Dann ein Klick auf „Ausgeschlossen“ und ganz unten gibt es die „Details“.

Das Ganze sieht dann wie folgt aus:



Beim Klick auf die einzelnen Status-Typen, etwa „Nicht gefunden (404)“, zeigt einem die Search Console die entsprechenden URLs an.


Tipp: gibt man eine dieser URLs einmal beispielhaft in die Browser-Adressleiste ein, wird exakt das angezeigt, was der Nutzer sieht wenn er (auf welche Art auch immer) auf diese - ausgeschlossene - Seite/URL stößt

Nicht mehr existierende oder aufrufbare URLs werden vom Webserver zum Beispiel mit dem Statuscode 404 quittiert.


Generell sollte man versuchen diese oben beschriebenen und gelisteten Auffälligkeiten sowie Fehler zu beheben, denn sie können zu Traffic-Einbußen und Ranking-Verlusten führen. Um weitere negative Auswirkungen, wie zum Beispiel frustrierte Seitenbesucher, schlechte Nutzersignale, Verluste bei den Klickzahlen etc. vorzubeugen, empfiehlt es sich daher, auf vorhandene Inhalte und Seiten weiterzuleiten.


Aber Achtung: Die Seiten oder Artikel, auf die umgeleitet wird, müssen inhaltlich und thematisch zur nicht mehr existenten URL bzw. dem gelöschten Beitrag passen - sonst entsteht Verwirrung beim Nutzer, der sich fragt, wieso er sich zum Beispiel plötzlich auf der Startseite wiederfindet nachdem auf diese umgeleitet wurde. Obwohl er zuvor vielleicht nach Keywords wie "SEO Tools Vergleich" oder "Onpage SEO" gesucht hat. Dies wäre eine Lösungsmöglichkeit, wie man mit 404-Statuscodes umgehen kann.


Fazit: Alle Änderungen, Löschungen, Anpassungen und Umbauarbeiten auf der eigenen Website haben Auswirkungen. Und nicht immer nur positive, wie wir weiter oben gesehen haben. So wie Suchmaschinen Zeit brauchen, um eine neue Website zu crawlen und zu indizieren, brauchen sie genauso Zeit um zu erkennen, dass sich eine Website, ein Artikel und ältere URLs geändert haben oder nicht mehr verfügbar sind.





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