SEO Freelancer vs. Agentur Teil II: Wie man den passenden SEO-Anbieter für seine Bedürfnisse findet

Aktualisiert: Aug 24

Nicht nur SEO-Agenturen und Marketing-Unternehmen konkurrieren am Markt mit ihren Angeboten. Auch SEO-Freelancer gibt es wie Sand am Meer. Die Herausforderung ist: Wie finde ich den richtigen Anbieter, der zu meinen Zielen und Wünschen passt? Nach welchen Infos muss ich Ausschau halten? Wovon sollte ich meine Wahl abhängig machen?

Im ersten Teil der „SEO-Freelancer vs. SEO-Agentur“-Reihe in unserem Blog haben wir uns genauer mit Recherche-Tipps und -Techniken sowie möglichen Suchanfragen befasst, um einen guten Dienstleister zu finden. Und: Welche Aussagen man bereits durch einen ersten Besuch der Anbieter-Websites treffen kann.

Wer sich früh sicher ist, auf jeden Fall einen SEO-Freelancer für die Suchmaschinen-optimierung zu engagieren, findet darüber hinaus auf den einschlägigen Plattformen und Freelancer-Portalen ebenfalls SEO-Experten, die aktuell nach Projekten suchen und ihre Unterstützung anbieten. Zu den bekanntesten Projektbörsen und Vermittlungsseiten gehören:

· freelance.de

· freelancermap.de

· fiverr.de

· seojobboerse.de

· hallofreelancer.com

Auch auf Seiten wie twago.de, indeed.de oder dasauge.de finden Suchende Anzeigen von SEO-Freiberuflern und freien Mitarbeitern aus dem Bereich Suchmaschinenmarketing (SEO, SEA).


SEO Freelancer oder SEO-Agentur: eine Auswahl treffen


Doch wovon mache ich nun abhängig, für welchen SEO-Dienstleister ich mich letztlich entscheiden soll? Angenommen, man hat drei oder vier Dienstleister in der engeren Auswahl, könnte man diese Freiberufler und Marketing-Unternehmen im nächsten Schritt natürlich einzeln anrufen und kontaktieren. Schließlich erfahre ich so: Wie wirkt die Person in der direkten, unmittelbaren Kommunikation auf mich? Ist mir der Mensch am anderen Ende der Leitung sympathisch? Das Problem: Diese Vorgehensweise ist ziemlich zeitraubend und umständlich.

Stattdessen bieten bei genauerer Betrachtung wiederum die Profilseiten auf den entsprechenden Plattformen, etwa freelance.de, und die Webseiten Hinweise darauf, wer möglicherweise am Besten zu einem passt. Hier genügt allerdings kein oberflächlicher Blick auf die Website wie zu Beginn – jetzt gilt es, etwas genauer hinzuschauen.


Und genau auf diese Punkte und Themen sollte man achten:


1. Leistungen & Fachbereiche

Von der SEO-Beratung über die SEO-Content-Erstellung, Amazon SEO oder Shopify SEO bis hin zum einfachen Audit – unter dem Punkt „Leistung“ prüft man, ob der Freelancer oder die Agentur das gewünschte Aufgabenfeld abdecken. Kurzum: Sie bringen in Erfahrung, ob der SEO-Dienstleister das bietet, wonach Sie suchen.


2. Referenzen, Projekte & Kunden-Übersicht Hier können Sie nachvollziehen für welche Kunden der SEO-Freelancer und die SEO-Agentur schon gearbeitet haben. Befinden sich namhafte, bekanntere Firmen und Auftraggeber unter den Referenz-Unternehmen? Möglichweise hat der Anbieter bereits Projekte und Leistungen realisiert, die sich mit Ihren eigenen Vorstellungen und Anliegen decken. So oder so: Das Kunden- und Projekt-Portfolio ist gewissermaßen die Visitenkarte einer Agentur oder eines Freelancers.


3. Bewertungen Wie für die Referenzen gilt auch bei den Bewertungen (etwa Google-Rezensionen): Zufriedene, glückliche Kunden sind die beste Werbung für einen Dienstleister. Lesen Sie sich durch die Kritiken und schauen Sie, welche Erfahrungen die Kunden mit dem SEO-Freelancer bzw. der SEO-Agentur gemacht haben. Sie vermitteln meist ein authentisches Bild von der Zuverlässigkeit, Vertrauenswürdigkeit und Professionalität.


SEO-Anbieter finden: Team, Philosophie, Preise


4. "Über uns" / "Wir" / Team

In der Rubrik „Über uns“ oder der entsprechenden „Team“-Seite werden die Gesichter hinter der Agentur und dem Firmenlogo sichtbar. Und in groben Zügen die Menschen sowie ihre Fähigkeiten oder Interessensgebiete, gerade wenn die Mitarbeiter oder der Freelancer noch ein paar persönliche Zeilen über sich schreiben. Sind Sie Ihnen sympathisch? Können Sie sich vorstellen, mit Ihnen zusammenzuarbeiten? Schließlich müssen Sie später mit den Mitarbeitern öfter kommunizieren, sich beraten lassen und Feedback einholen. Insofern weckt eine aussagekräftige, transparente „Über uns“-Sparte Vertrauen und Interesse.


5. Philosophie

Werfen Sie auch gerne einen Blick auf die Philosophie des Anbieters. Denn egal ob SEO-Freelancer oder SEO-Agentur:


Das Selbstverständnis eines Unternehmens, sowohl intern gegenüber den Mitarbeitern oder Kollegen als auch extern gegenüber den Kunden, sagt bereits viel über Aspekte wie Arbeitsweisen, Arbeitsethos, Herangehensweise und Kundenfreundlichkeit aus.

6. Preise & Abrechnungsmodell Wie viel kostet SEO bei dem Freiberufler und der Agentur? Natürlich eine der ganz zentralen Fragen. Denn sprengen Stundensätze und Honorare auf jeden Fall mein Budget um ein Vielfaches, hat sich die weitere Recherche bei diesem SEO-Anbieter eigentlich schon erledigt. Achten Sie auf folgende Punkte:

· sind die Stundensätze fair und angemessen? (SEO-Freelancer liegen nicht selten zwischen 60 und 90 Euro, Agenturen oft zwischen 100 und 130 Euro) – wichtig allerdings: das Budget ist immer auch abhängig vom bereits bestehenden Optimierungsgrad der Seite, der Ausrichtung (regional, national, international), den Zielen, der Komplexität der Themengebiete, Keywords und Wettbewerbssituation

· beinhalten die Standartpakete alles was mir wichtig ist oder bietet mir die Agentur im Zweifel individuell buchbare Zusatzleistungen/Angebote?

· zwischen welchen Abrechnungsmodellen kann ich als Kunde wählen und welche Leistungen sind inbegriffen: die Bandbreite zwischen Monatspauschale, Tages- und Stundensätzen sowie einer erfolgs- oder umsatzabhängigen Vergütung ist groß



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