SEO-Manager vs. SEO-Berater: Gemeinsamkeiten & Unterschiede

In Stellenanzeigen, Job-Porträts, im Rahmen externer (Kurz-)Zeit-Projekte oder in Fachartikeln auf Blogs oder in Publikationen : Mal ist die Rede vom „SEO-Manager“, mal vom „SEO-Berater/-Consultant“. Wir schauen in diesem Blog-Beitrag mal genauer hin: Wo genau liegen eigentlich die Unterschiede in der Begrifflichkeit? Oder kann man diese Bezeichnungen synonym verwenden und stehen dahinter dieselben Tätigkeiten?


SEO-Consultant, SEO-Berater, SEO-Manager, SEO-Analyst - In der Praxis werden diese Begriffe tatsächlich sehr oft synonym gebraucht. Doch bedeuten sie auch dasselbe? Was macht ein SEO-Berater in seinem Alltag, was ein Manager? Wo liegen die Unterschiede?

Die kurze Antwort auf diese Frage lautet: Nicht nur im allgemeinen Verständnis, sondern auch in der alltäglichen beruflichen Praxis sind die Begriffe tatsächlich sehr häufig gleichbedeutend. Sowohl beim SEO-Manager als auch beim Consultant/Berater handelt es sich um SEO-Dienstleister. Sie bieten Onpage- und Offpage-SEO an, SEO-Briefings, Hilfe beim Linkaufbau und der (internen) Verlinkung, Keyword-Recherche sowie technische, analytische und inhaltliche Unterstützung, um die Website des Kunden bei Google bis ganz nach oben zu bringen.


SEO-Consultant & -Manager: Ähnliche Aufgaben im Arbeitsalltag


Hinzu kommen oft noch Check-Ups der Seiten (Prüfung des IST-Zustands), Monitoring der Rankings, Erfolgsmessungen und schließlich das Reporting. Und: Beide, sowohl der Consultant als auch der Manager, arbeiten nach genau festgelegten, elementaren Arbeitsschritten und einer definierten Vorgehensweise (siehe hierzu: SEO-Beratung - Die fünf Schritte des SEO-Consulting).


Weitere Aufgaben sowohl des Consultants als auch des Managers sind unter anderem:

  • Ermittlung und Definition der Zielgruppe zwecks passender Zielgruppenansprache

  • Projekt-/Personalmanagement-Aufgaben

  • tägliche Analysen und Auswertungen mit SEO-Software und Google-Werkzeugen (Analytics, Search Console u.a.)

  • Formulierung von Handlungsempfehlungen

  • Trend-Recherche und Rezeption relevanter Medien (z.B. die wichtigsten, besten SEO-Blogs), um das eigene Wissen (z.B. bzgl. der Rankingfaktoren, Core Updates) stets aktuell zu halten

  • Entwicklung von individuellen Konzepten zur Webseiten-Optimierung


Dies alles macht klar: In sehr vielen Punkten überschneiden sich die täglichen Pflichten und Tätigkeiten des SEO-Consultants und des Managers. Die Übergänge sind oft fließend, beide Begriffe finden für ähnliche Sachverhalte und Sujets Anwendung. Ein paar kleine aber feine Unterschiede gibt es aber dennoch.

SEO-Manager vs. SEO-Consultant: Unterschiede


Unterschiede in diesen beiden Positionen und im Praxisalltag ergeben sich aber dennoch, und zwar vor allem hinsichtlich eines Aspektes: in der Art der Beschäftigung bzw. Anstellung. Eine innerhalb eines Unternehmens (Inhouse) extra geschaffene Stelle, die sich rein um Suchmaschinenoptimierung in allen Facetten und Disziplinen kümmert, firmiert meistens unter dem Begriff „SEO-Manager“.

Diese, von der Firma fest angestellte Person kümmert sich um alle SEO-Belange im Tagesgeschäft des Unternehmens, seines/ihres Arbeitgebers. SEO-Consultants und -Berater sind hingegen sehr häufig Freiberufler (SEO-Freelancer) und eigenverantwortliche Solopreneure: selbstständige SEO-Dienstleister, die weisungsungebunden arbeiten, ihre Arbeitszeit frei einteilen können und mehrere Auftraggeber haben. Wie es auch bei freischaffenden Journalisten, Künstlern, Musikern oder DJs der Fall ist. Unternehmen (oder auch Privatpersonen) beauftragen oder buchen sie extern und betrauen sie für einen Zeitraum X mit einer bestimmten Aufgabe bzw. einem Projekt.


Und noch in einem weiteren Punkt lässt sich ein klarer Unterschied zwischen SEO-Managern und -Consultants ausmachen: Weitaus öfter als der meist aktiv in die Prozesse eingreifende, selbstständig optimierende Manager agiert der Consultant als „passiver“ Berater, der dem Unternehmen oder der Einzelperson die entsprechenden Handlungsempfehlungen, Tipps und Tricks an die Hand gibt – damit die Mitarbeiter jene Anregungen und Empfehlungen auf die lange Sicht SEO intern selbst und autark umsetzen können. Diese Know-How-Vermittlung erfolgt etwa in Form von Kursen, Trainings, Workshops oder auch Seminaren.


Besonderheit SEO-Consulting: Seminare, Kurse, Workshops


Ob in Einzel- oder Gruppen-Seminaren für einen kleinen, inhabergeführten Betrieb die Straße weiter oder das umsatzstarke, landesweit agierende, große Unternehmen mit hunderten Mitarbeitern:


Kunden unterschiedlichster Art holen sich den SEO-Consultant ins Haus, damit dieser den entsprechenden Unternehmensmitarbeitern einen Überblick über das komplexe Thema der Suchmaschinenoptimierung vermittelt.

In Form von Seminaren, Workshops oder Kursen verfolgt der SEO-Berater/-Consultant in/mit seiner fundierten SEO-Beratung in diesem Fall vor allem zwei Ziele:


1. Vermittlung von (SEO-) Wissen, Analyse- und Strategiepotentialen

2. das Herausarbeiten und Aufzeigen von Optimierungsmöglichkeiten

Und zwar in den traditionellen, idealtypischen SEO-Segmenten ebenso wie in jüngeren, neueren Spielfeldern und Disziplinen:

Fazit: Ein auf die Kundenziele ausgerichteter, effizienter und nachhaltiger SEO-Support hilft dabei, die Positionen von Webseiten nachhaltig zu verbessern. Der Consultant sorgt mit seiner Arbeit dafür, dass Einzelpersonen, die Firmen sowie deren Unternehmensmitarbeiter den Kern und die Relevanz von SEO noch besser verstehen - und das Wissen darüber selbstständig umsetzen können. Hier geht es vor allem um Wissensvermittlung, Schulung, das Bereitstellen von Know-How. Wohingegen der SEO-Manager noch öfter aktiv in die Prozesse eingreift und die On- und Offpage-Maßnahmen selbst bzw. eigenverantwortlich umsetzt. Dennoch haben beide Tätigkeiten im täglichen Arbeitsalltag sehr viel gemeinsam, weshalb sie oft synonym gebraucht werden.

12 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen