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SEO Tipps für Anfänger: Was ist wirklich wichtig?

Gerade wer sich zum ersten Mal mit SEO beschäftigt, weiß oft gar nicht wo er (oder sie) anfangen soll. Zu viele neue Begriffe, zu viele Maßnahmen und SEO Tipps, eine zu große Zahl an Tools und Diensten, die empfohlen werden. Aber was davon ist tatsächlich wichtig? Was davon brauchen Sie und was sollten gerade Anfänger im Bereich SEO umsetzen? In diesem Beitrag geben wir die wirklich wichtigsten SEO Tipps und erläutern, welche Optimierungsmaßnahmen essentiell sind.

Was sind SEO Grundlagen und was ist gutes SEO überhaupt? Zwei der häufigsten Fragen, die sich gerade Neulinge und SEO-Anfänger stellen. Wer sich zum ersten Mal mit dem Thema SEO mit dem Ziel beschäftigt, dass die eigene Website bei Google ganz nach oben gelangt, wird schnell feststellen: Es gibt Unmengen an SEO-Blogs, Tipps und Ratgeber, die mitunter unzählige, zum Teil auch nicht immer relevante Umsetzungsmaßnahmen und Tätigkeiten empfehlen. Immerhin existieren gerade in den Segmenten Suchmaschinenmarketing und SEO viele Halbwahrheiten, Irrtümer und SEO-Mythen. Wirklich zentral und elementar aber ist oft nur ein Bruchteil davon.


Wir konzentrieren uns hier auf die fünf wirklich essentiellen Dinge, die gerade für Personen gelten, die eine kleinere und überschaubare Website mit wenigen URLs/Unterseiten haben (oder planen), wie es etwa häufiger bei SEO für Freiberufler und Künstler der Fall ist (weniger komplexe Websites mit geringer Klicktiefe). Und wir legen einen Zeitpunkt zu Grunde, zu dem die Site bereits erstellt und veröffentlicht wurde.


Suchmaschinenoptimierung Tipps: Zieldefinition und Analyse


1. Ziel- und Zielgruppendefinition


Wie jedes Projekt sollte auch Ihr Webauftritt ein klares, eindeutiges Ziel verfolgen. Tipp deshalb: Um die eigene Zielsetzung festzusetzen und zu definieren, sollten Sie sich unter anderem folgende Fragen stellen:

  • für welche Zielgruppe betreiben Sie ihren Webauftritt?

  • welche Dienstleistung, Services oder Produkte wollen Sie vermarkten? (sprich: verkaufen)

  • wollen Sie mit Ihrem Webauftritt Umsätze generieren (transaktional), über bestimmte Themen oder Inhalte aufklären bzw. informieren (informational) oder möchten Sie Teile/Services Ihres (bereits bekannten) Unternehmens und Angebots bewerben (navigational)? Möglicherweise vereint Ihre Website auch alle drei Ziele und Ausrichtungen

  • wie erreichen Sie Ihre Ziele realistisch und wann können Sie diese in welcher Zeit verwirklichen? (arbeiten Sie alleine oder verfügen Sie über Mitarbeiter?)

  • wieviel Manpower und Budget kann investiert werden, was ist leistbar?

2. SEO-Analyse

Warum eine SEO Analyse?


Eine erste SEO Analyse ist wichtig, um mehr über den Status Quo und den IST-Zustand

der Website zu erfahren. Ziel ist es herauszufinden welche Inhalte oder Seiten schon optimiert sind und was noch verbesserungswürdig ist. Welche URLs verfügen bereits über ein entsprechendes Ranking? Für welche Keywords und Themen besteht bereits eine gewisse Sichtbarkeit in den SERPs (SERPs=die organischen Suchergebnisse bei Google).


SEO-Tipps für Anfänger: Keywords und Search Console


3. Keyword-Recherche


Warum eine Keyword-/ Schlüsselwort-Recherche?


Ein weiterer, nicht zu unterschätzender SEO-Tipp, gerade für Anfänger: die Schlüsselwort-Analyse. Denn unabhängig davon, ob die Webpräsenz erst noch geplant wird oder ob man mit dieser schon „live“ gegangen ist: Eine Keyword- oder Suchbegriffsanalyse ist einer der bedeutendsten Schritte und zählt zu den wichtigsten SEO-Tipps in allen Phasen des Projekts. Die Keyword-Recherche können Sie daher jederzeit auch nachträglich ansetzen, also selbst wenn die Seiten schon im Google-Index zu finden – und damit für den User abrufbar – sind.

Dieser Arbeitsschritt dient dazu, die passenden Content-Themen und solche Keywords bzw. Phrasen zu finden, die die eigene Zielgruppe wirklich interessieren und nach denen sie suchen. Denn ein Blog-Beitrag oder Artikel kann noch so hochwertig, informativ und User-zentriert sein – wenn niemand nach dem Thema sucht und absolut keine Nachfrage danach existiert oder Nutzerinteresse besteht, können Sie sich die (aufwendige, zeitintensive) Erstellung quasi sparen.


Im nächsten Schritt geht es dann darum, dass Sie rund um die recherchierten, identifizierten Keywords und Themen einzigartigen, erlesenen und Expertise vermittelnden Content erstellen.

Das können SEO-Videos, Animationen, Infografiken oder Podcasts ebenso wie Ratgeber und „how-to“-Anleitungen aber auch Landing Pages, verschiedene textbasierte Inhalte oder reine Blog-Beiträge sein. Wichtig: Vor dem Schreiben das SEO-Briefing nicht vergessen.


4. Anmelden in der Search Console

Der nächste unverzichtbare SEO-Tipp, der ebenso zu den absoluten SEO-Grundlagen gehört: Das Anmelden in der Search Console.

Das kostenlose Tool ist eines der hilfreichsten, nützlichsten Tools. Das digitale Werkzeug unterstützt dabei, neue Beiträge oder Seiten Google schneller zugänglich und die Google-Crawler darauf aufmerksam zu machen. Damit teilen Sie Google mit, dass neue Inhalte zur Website hinzugefügt wurden und dass ein Besuch des Googlebots lohnt.

Weitere Funktionen und Features der Google Search Console:

  • Analyse & Überwachung der eigenen Site

  • das Tool zeigt Server- und Ladefehler, Indexierungsauffälligkeiten (404-Seiten, Weiterleitungen, Duplikate u.a.) sowie Sicherheitsrisiken (Hacking- und Malware-Angriffe) an und gibt Tipps, wie Sie diese am ehesten beheben

  • Überblick über Klicks und Impressionen

  • Analyse der Ladezeiten und Performance

  • eine Möglichkeit, die XML-Sitemap zu hinterlegen, damit Website-Inhalte und URLs schneller und besser gefunden/indexiert werden

Seo Optimierung Tipps: Interner Linkaufbau


5. Interner Linkaufbau

Zu den SEO-Grundlagen und entscheidenden Onpage-SEO-Aufgaben zählt zu guter Letzt auch noch der Aufbau einer sinnvollen, nachvollziehbaren internen Verlinkung.


Interne Verlinkungen sind Links, die von einer Unterseite oder einem Artikel Ihrer Website auf eine/ andere/n verweisen. Man verbleibt also innerhalb der eigenen Domain und verlässt diese nicht (im Gegensatz zu externen Links).


Mit internen Links erleichtert man dem Seitenbesucher das Navigieren auf der Seite und stellt zudem kluge Verknüpfungen bzw. Verbindungen zu weiteren, hilfreichen Inhalten oder thematisch ähnlichen Beiträgen her.

Nicht zuletzt lassen sich über eine sinnige, durchdachte und klar strukturierte interne Linkstrategie die Bedeutung und Relevanz von (Unter-)Seiten an Google vermitteln. Kurzum: Je mehr Links auf einer bestimmten URL eingehen, desto besser und wichtiger ist diese Seite. Weitere Vorteile:

  • man erhöht die Verweildauer des Nutzers auf der Website

  • man gibt „Link Juice“ (auch: Linkpower) intern weiter. Damit sind alle positiven Eigenschaften gemeint, die ein eingehender Link auf einer Webpräsenz hat. Jeder Link gibt diesen „Link Juice“ an die verlinkte Seite (oft URLs der unteren Ebenen) weiter

Fazit: Online gibt es viele SEO-Ratgeber und -Anleitungen mit Tipps für Anfänger, allerdings enthalten diese oft irreführende und unwichtige Ratschläge sowie Tipps, die letztlich nur Energie und Zeit vergeuden. Wirklich elementar und zentral sind vor allem fünf Arbeitsschritte und Aspekte, mit denen sich SEO-Neulinge beschäftigen sollten: Die „Zieldefinition und Zielgruppenanalyse“, die „SEO-Analyse“, „Keyword-Recherche“, das „Auffindbar machen bzw. Indexieren der Inhalte“ und die „interne Verlinkung“. Wer diese Punkte berücksichtigt, wird auf die lange Sicht mit attraktiven Positionierungen und einer guten Sichtbarkeit belohnt.






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